Coach, Yogalehrerin und Juristin

Yoga
Über Yoga
Atha Yoga-anushasanam. Yogash chitta-vritti-nirodhah. (Yoga Sutra 1.1 und 1.2) Yoga ist eine über 5000 Jahre alte indische Lehre, eine Philosophie, die sich unabhänglig jeglicher Relition in verschiedene Richtungen entwickelt hat. Es ist eine zeitlose, pragmatische Wissenschaft und beschäftigt sich mit dem körperlichen, moralischen, mentalen und geisiten Wohlbefinden des menschlichen Wesens. Das Wort "Yoga" kommt aus dem Sanskrit und leitet sich aus der Sanskrit-Wurzel "yui" (anjochen, zusammenbinden, anschirren, anspannen) ab. Daher kann Yoga als "Vereinigung " von Körper, Geist und Atem übersetzt werden. Yoga umfasst Techniken, welche uns dabei unterstützen diese Einheit zu erreichen. Es geht darum, das menschliche Leiden zu überwinden und einen fiedvollen, zufriedenen Geist zu kultivieren. Es ist ein Weg der Selbstentwicklung, der uns loslöst von der irrtümlichen und leidhaften Verstrickung in die Welt, deren Erleben vor allem von unseren Wahrnehmungen, Gedanekn und Gefühlen bestimmt ist. Patanjali hat erstmals eine strukturierte Darstellung des Yoga vorgelegt. Seine Schrift gilt bis heute als der Grundlagentext des Yoga überhaupt. Er umfasst kanpp 200 Verse, die als Sutras bezeichnet werden.


Vinyasa Yoga
Das Wort Vinyasa hat als Wort seinen Ursprung ebenfalls im Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern "Vi" (auf eine bestimmte Art und Weise) und "Nyasa" (platzieren) zusammen. Somit bedeutet Vinyasa: den Körper auf eine bestimmte Art und Weise platzieren. Im Vinyasa Yoga sind die Abfolgen fliessend und mit der Atmung abgestimmt. Durch bewusste Atmung kommen wir im Hier und jetzt an. Ein gutes Beispiel für Vinyasa Yoga ist der Sonnengruss (Surya Namaskar), wo die Bewegungen mit der Ein- und Ausatmung so koordiniert sind, dass wir in eine Bewegungsmedidation kommen können.
Meditation / Pranayama
Meditation Meditation bezeichnet eine Gruppe von Geistesübungen, die in verschiedenen Traditionen seit Jahrtausenden überliefert sind. Ein wesentliches Element meditativer Techniken ist das bewusste Steuern der Aufmerksamkeit. Das Üben von Meditation soll abhängig vom Kontext der Praxis nachhaltige positive Veränderungen im Denken, Fühlen und Erleben bewirken. Durch die Meditation können wir im Hier und Jetzt ankommen. Wir sind einfach da, ohne Ziele, Absichten oder Aufgaben. Pranayama Auch dieses Wort setzt sich aus zwei Silben zusammen, nämlich: "Prana" bedeutet Atem, Atmung, Leben, Vitalität, Wind, oder Energie und "Yama" was kontrollieren, eingehen, drosseln bedeutet. Pranayama bedeutet demnach Kontrolle des Atems aber auch Kontrolle der Lebensengergie. Bevor wir aber kontrollierend in den Atem eingreifen, müssen wir erst spürend Kontakt mit ihm aufnehmen. Beim genaueren Betrachten des Atems kann dieser uns wertvolle Informationen über unseren Gemütszustand geben. Wenn wir nämlich gestresst sind, atmen wir meist oberflächlich, sind wir hingegen entsprannt, fliesst unser Atem auch ruhig und fast unbemerkt.
